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In christlichen Kinderkrippen und Kleinkindgruppen können
bereits die Kleinsten ihre Welt entdecken
und Vertrauen ins Leben gewinnen; am Ausbau der dringend
benötigten Plätze für Kinder unter
drei Jahren beteiligen sich die evangelischen Träger.
In altersgemischten Kindertageseinrichtungen mit Kindern unter
drei Jahren und Schulkindern wird
mit ganz unterschiedlichen pädagogischen Konzepten auf die
einzelne Person, ihre Fähigkeiten und
Besonderheit eingegangen.
Schulkinder erhalten in Horten und den Mittagsbetreuungsangeboten
des Diakonischen Werks Würzburg pädagogisch sinnvolle Unterstützung, sowohl in
der Nacharbeit des Unterrichts als auch in der Gestaltung der Freizeit.
Die gemeinsame Arbeit mit Eltern im Sinne einer
Erziehungspartnerschaft trägt mit dazu bei, den Kindern die bestmögliche
Begleitung im Leben zu bieten.
Die Einbindung ins Gemeindeleben über gemeinsame Gottesdienste,
Feste und Feiern sowie religionspädagogische Angebote in den Einrichtungen
bereichert den Kindergartenalltag.
Durch die Vielfalt von Angeboten wird gewährleistet, dass alle
Kinder angemessen betreut, gebildet und
gefördert werden. Es gibt (einzel-)integrative Einrichtungen,
Einrichtungen mit besonderen Schwerpunkten
wie beispielsweise der Förderung von besonders begabten Kindern
und Montessoripädagogik.
Spezielle Angebote wie musikalische Früherziehung durch
Musikpädagogen, Fremdsprachenlernen mit
Muttersprachlern, Waldtage, Atelierräume, Experimentierangebote,
Projekte zur gesunden Ernährung,
Zusammenarbeit mit externen Fachleuten und vieles mehr.
Aber neben allen Lern-Räumen brauchen Kinder auch Schutz-Räume:
Fördern und Bewahren, Lernen
und Ruhe sind wichtig. Kinder brauchen viel Zeit, um die
Vielfalt der Eindrücke unserer komplexen Welt zu
verarbeiten. Deshalb sind absichtsloses Spiel und Zeit zum
Kuscheln notwendiger denn je. Größer zu
werden bedeutet, eigenständig und selbstbestimmt zu sein, aber
besonders auch soziale Kontakte wahrzunehmen.
Jeder Tag in der Kindertagesstätte soll dazu dienen, hierbei
positive Erfahrungen machen zu können.
Jesus lädt die Kinder zu sich ein. Er weist darauf hin, dass
gerade in den Prozessen von Wachsen und
Werden Gott handelt. Evangelische Kindertagesstätten machen Mut,
sich selbst und die anderen
Kinder als von Gott gewollt zu begreifen.
Es ist gut, wenn Kinder Toleranz und Offenheit vorgelebt
bekommen. In unseren Kindertageseinrichtungen
legen wir besonderen Wert darauf. Dabei achten wir besonders
darauf, dass religiöse Bezüge ihren Ausdruck finden und im Modus des Angebots
praktiziert werden. Weil Vielfalt zum Nachdenken anregt, legen evangelische
Einrichtungen ihr Augenmerk auf die Anbahnung von Dialogen mit verschiedenen
Überzeugungen und Glaubensformen.
Die Mitarbeitenden in unseren Tagesstätten wissen, wie wichtig
es ist, dass Kinder authentische Vorbilder
im Leben und im Glauben haben. Ein evangelisches Grundanliegen
ist die Erfahrung der Liebe
und der Gnade Gottes, die jedem Menschen angeboten wird.
Diese Erfahrung wird nicht nur in eigenen „spirituellen“
Angeboten vermittelt, sondern zeigt und
bewährt sich in den alltäglichen Lebenszusammenhängen:
Bildung und Erziehung aus christlicher Perspektive lebt dafür,
kleine und große Menschen
in ihren Beziehungen zu sich selbst und zur Mitwelt zu stärken.
Kinder lernen Vertrauen und Selbstständigkeit.
Die bedingungslose Annahme und Zuwendung von Menschen spiegelt
ein klein wenig von Gottes Zuwendung
wider. Die Stärkung der Selbstständigkeit geschieht im Vertrauen
darauf, dass Gott eigenständige
Persönlichkeiten will und braucht.
Kinder üben Konfliktfähigkeit und
Verantwortung.
Zusammenleben gelingt in diesem Spannungsfeld. Konflikte sind
Chance und Herausforderung: Hier
können Kinder lernen ihre Überzeugungen zu vertreten. Dazu kommt
aber erst recht die Wahrnehmung
von Verantwortung, sowohl in den Beziehungen zu den Mitmenschen
als auch zur Umwelt.
Kinder entwickeln Neugier und den Sinn für
gute Geheimnisse. In jedem Kind steckt
ein Forscher und
eine Forscherin. Kinder entdecken die Welt und erfahren, dass
sie immer mehr begreifen. Zu einer vertieften
Wahrnehmung der Welt gehört aber auch, Geheimnisse zuzulassen,
sich an Unerklärlichem zu
freuen und das Staunen einzuüben.
Kinder entfalten Phantasie und Hoffnung.
Sie öffnen sich für eine lebensfrohe und lebensbejahende Welt
und üben eine Haltung der Achtsamkeit und
Wertschätzung ein. Kinder sind offen für die spirituelle
Dimension des Lebens und sehr sensibel für
Gerechtigkeit und religiöse Authentizität.
Christliche Kindertageseinrichtungen sind eine gute Adresse für
Ihr Kind.
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