26. - 29. 8. Das letzte Wochenende in Bua (NEU vom 7.10.)

Nachdem unser letzter gemeinsamer Tag mit ausführlicher Gruppenbesprechung und gemütlichem Zusammensitzen ausgeklungen war, rückte der Abschied immer näher. So machten wir uns am Freitag früh auf den Weg nach Finschhafen. Unterwegs legten wir an der Flierl-Memorial Church eine kurze Pause für ein Gebet und ein Abschiedslied, welches uns unsere Niugini –Freunde sangen, ein. Mit betrübter, trauriger Stimmung endete unser gemeinsamer Weg schließlich in Finschhafen.  Wir haben uns umarmt, die letzten Bilder zusammen gemacht und auch geweint, bis unser Boot nach Bua ablegte.

In Bua angekommen, legten wir an einem schwarzen Strand an und wurden bis zu einem Gate begleitet. Dahinter wussten wir allmählich was uns zu erwarten hatte. Diesmal alles im Küstenstil, mit Muschelketten, kurzärmeligen Mary Blous und Kokosnüssen zum trinken. An unserem Haus angekommen, wurden wir mal wieder überrascht, denn anstatt einer Strohhütte fanden wir ein normales Haus mit Matratzen vor. Die Dusche fanden wir im Bach und als Toilette diente eine Blechhütte mit Loch. (Und ständig vergaß irgendjemand von uns zu spülen oder nach dem Duschen das Wasser abzustellen...J)

Nach dem Lunch kam uns die Idee, einen Spaziergang zum Strand zu machen und uns dort im Pazifik abzukühlen. Aus dem Spaziergang wurde ein Kindergartenausflug :-) denn sobald wir einen Fuß aus unserem Haus gesetzt hatten, waren wir von einer Kinderschar umgeben, die uns zum Strand und bis ins Wasser begleitete und bis dorthin auch stetig wuchs... Das Wasser war so warm, dass man leider nicht von Abkühlung sprechen konnte. Wieder zurück am Haus war allmählich schon wieder Abendessenszeit und nach einer erfrischenden Bachdusche, die wir alle nie vergessen werden, stand die Evening-Devotion auf dem Programm. Hier machten wir zum ersten Mal Bekanntschaft mit einem Muschelchor, der uns absolut verzauberte. Jeder Muschel sind ein Ton und eine Nummer zugeordnet, die dann zu unterschiedlicher Zeit gespielt werden und so entsteht eine Melodie.  Mit diesem Klang im Ohr schliefen wir ein.

 

27.08. Besuch in Bugang

Bugang ist das Dorf, aus dem Pastor Nawi Philip kommt. Es liegt 10min Fußweg von Bua weg und heute waren wir dorthin eingeladen. Doch aufgrund eines starken Regengusses konnten wir uns erst gegen Mittag auf den Weg machen. In Bugang wurde uns erneut eine Gastfreundlichkeit zuteil, die man sich nicht vorstellen kann. Das ganze Dorf war auf den Beinen um für uns zu singen, zu tanzen, zu trommeln und uns Lunch zu bereiten. Nach dem Lunch bekamen wir das Dorf gezeigt und durften uns anschließend in einer Reihe aufstellen, dass nun alle Dorfleute die wollten, an uns vorüber gehen konnten um uns die Hände zu schütteln und uns zu beschenken. Es kam uns immer wieder die Frage in den Sinn, ob wir all das überhaupt wert waren. Auf dem Weg zurück nach Bua, fingen uns die Dorfältesten Frauen am Strand ab und wir wurden gebadet „waswas“ – ohne wenn und aber J Doch da sie uns das Essen bzw. das Schwein für diesen Abend zubereitet haben, ist es Tradition in PNG, dass sie uns auch (wie das Schwein) waschen dürfen. „Frisch gewaschen“ konnten wir dann unser Dinner genießen und anschließend gut gestärkt zur Evening Devotion gehen. Heute waren wir an der Reihe uns persönlich vorzustellen und dann als Gruppe mehr oder weniger gut ein deutsches Lied zu performen J

28.08. Letzter Tag im Paradies

Es war unser letzter Tag in Bua und unser letzter Sonntag in PNG und so machten wir uns mit dem Boot auf den Weg in ein Nachbardorf, um den Gottesdienst zu feiern. Anschließend wurden wir erneut mit Lunch verwöhnt (es gab frischen ThunfischJ) und auch hier sollten wir uns in der Geschenke-Reihe aufstellen... Und dann hieß es schon wieder Abschied nehmen. Wir stiegen in unser Boot und zurück gings nach Bua. Dort spielten wir Volleyball, ruhten uns aus oder unterhielten uns mit den Dorfbewohnern. Am Abend fiel die Evening Devotion aufgrund von Regen aus und deshalb haben wir alle die wollten in unser Haus eingeladen und mit ihnen unseren letzten Abend genossen.

29.08. Abreise nach Lae

Der Abschied von Bua stand an und den wollten sie uns so schön wie möglich gestalten, deshalb reihte sich um 05.00 Uhr der Muschelchor vor unserem Haus auf, um uns zu überraschen. Das waren wir! J