Werkbuch ''s!ngen'' bei der rheinischen Landeskirche erschienenSingen ist peinlich, finden viele Menschen, und nicht nur die jungen. Andererseits sind Castingshows für Gesangstalente im Fernsehen derzeit der Renner. Zwischen diesen beiden Polen bewegen sich die Beträge des Werkbuchs zur Kampagne „s!ngen“, das die Evangelische Kirche im Rheinland jetzt herausgebracht und den Gemeinden zur Verfügung gestellt hat. „Wir wollten ein Rezeptbuch schreiben, das deutlich macht: Es muss nicht immer das Drei-Sterne-Menü sein“, sagt Landeskirchenmusikdirektor Ulrich Cyganek. „Wir möchten eher Anregungen geben, wie viel man aus dem machen kann, was man zur Verfügung hat.“ Entsprechend sind es vor allem Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker, die auf den 116 Seiten des Werkbuches über Gregorianik im Gottesdienst schreiben, über Lieder für den Kindergarten oder über Stimmbildung im Gospelchor.
„Zum Singen bringen“ ist dabei ein immer wiederkehrendes Stichwort –
viele Autorinnen und Autoren berichten von der Erkenntnis, dass Prozesse
wie ein monatlicher Singgottesdienst oder das regelmäßig
wiederkehrende Lied im Konfirmandenunterricht über längere Zeit
schließlich erfolgreich sind.
Das Werkbuch „s!ngen“ kann als PDF heruntergeladen werden unter:
Ähnliche Themen wie das Werkbuch behandelt die Tagung „S!ngen und
mehr“ am 21. April im Haus Gottesdienst und Kirchenmusik in Wuppertal.
Weitere Informationen im Jahresprogramm
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