Eurer Pfarrer oder eure Pfarrerin haben euch bestimmt schon den Gemeindebrief gezeigt. Ehrlich, ist das was für euch? Mag sein, dass es eine Seite für Kids (seid ihr ja wohl nicht mehr!) oder für Jugendliche gibt. Aber das alles kann auch haarscharf daneben gehen, wenn das Redaktionsteam keine Ahnung von euch und euren Bedürfnissen hat. Oder Schülerzeitungen, aber da geht es ja immer irgendwie um eure Klasse, die Schule, Lernen und das ganze drumherum. Das fällt eher unter die Kategorie „Pflichten" und nicht „Freizeit".
Wie wäre es, wenn ihr mit eurer Konfi-gruppe eine eigene Zeitung machen würdet? Mit den Themen, die euch wichtig sind, die sonst immer untergehen oder von Erwachsenen gemacht werden. Nur, wie geht das? Welche Form kann so eine Zeitung haben? Wie arbeitet man in einem Team? Was ist beim Inhalt zu beachten? Wie gestaltet man eigentlich eine Konfi-Zeitung?
Wir versuchen, euch darauf Antworten zu geben. Wenn irgendetwas unklar sein sollte, könnt ihr das entweder in unserem Konfi-Zeitungs-Forum mit anderen Redaktionen besprechen oder ihr wendet euch an uns (konfi-zeitung@konfi-web.de).
In diesem Dokument findet Ihr Anregungen, was ihr mit einer Konfi-Zeitung anstellen könnt. Welche Form sie haben kann und auch ein paar Anregungen zum Überzeugen gewisser Verantwortlicher in Eurer Gemeinde.
In dem nächsten Dokument (zeitung2) bekommt ihr dann Tipps und Tricks zur Arbeit der Redaktion, zu den Inhalten und wie man schreibt.
Und schließlich zeitung3, in dem ihr vieles rund um das Gestalten erfahrt.
Konfi-Zeitung - Das Projekt
Eine Konfi-Zeitung zu machen, kann sehr viel Arbeit machen, besonders, wenn ihr sie neben dem Konfi-Unterricht machen wollt. Regt doch an, die Zeitung als Projekt des Konfi-Unterrichtes zu machen. Wenn Ihr euch in der Zeitung mit den Themen beschäftigt, die ihr sonst im Unterricht durchnehmt, kommt ihr doch auch ans Ziel, oder?
Wie das laufen könnte, stellen wir euch hier vor:
Konfi-Zeitung - die Konfis stellen sich vor
Dies ist die einfachste Art, eine Konfi-Zeitung zu machen: Ihr stellt euch in einem Heft der Gemeinde vor. Wer ihr seid, warum ihr am Unterricht teilnehmt, was ihr erwartet etc. Wenn ihr alles zusammen habt, könnt ihr die Zeitung mit Hilfe des Büros oder der Gemeindebriefredaktion zusammenstellen und vervielfältigen. Verteilten könnt ihr die Zeitung dann z.B. während eures Vorstellungsgottesdienstes.
Konfi-Zeitung - die Konfis begleiten das Gemeindeleben
Begleiten heißt, auf längere Zeit dabei zu sein. Ihr seid a für längere Zeit dabei, nämlich während eurer Konfi-Zeit in der Gemeinde. In dieser Zeit lernt ihr alles, was ihr über Kirche und eure Gemeinde wissen müsst. Dabei wird euch sicher auch ein Informationsblatt eurer Gemeinde, der sogenannte Gemeindebrief, vorgestellt werden. Wenn ihr meint, dass darin zuwenig über euch vorkommt, nehmt es doch selber in die Hand. Eure Gemeindebriefredaktion wird sicher nichts dagegen haben, wenn ihr eine oder auch mehrerer Seiten selbst übernehmt. Schreibt über das Gemeindeleben, so wie ihr es mitbekommt. Was euch dabei wichtig ist und was euch stört oder was ihr vermisst.
Besonders, wenn eure Pfarrerin oder eurer Pfarrer Mitglied der Gemeindebriefredaktion ist, dürfte es keine Schwierigkeiten machen, ihn zu überzeugen, mitzumachen.
Konfi-Zeitung - die Konfis machen ihr eigene Zeitung
Einen gehörigen Schritt weiter geht ihr, wenn ihr eure eigene Zeitung macht. Sei es als ganze Ausgabe des Gemeindebriefes, in dem ihr wie richtige Journalisten versucht, Interviews zu führen, Artikel zu schreiben, einen Veranstaltungskalender zusammen zu stellen, die Gruppen zu besuchen und zu portraitieren, über wichtige Ereignisse zu berichten, die Feste aus eurer Sicht anzukündigen. Ihr werdet dabei mehr oder weniger in alle Bereiche der Gemeinde eindringen, diese kennen lernen und euch eine Meinung dazu zu bilden. Was kann ein Konfi-Unterricht eigentlich besser machen, als so ein Projekt?
Und hier seht ihr ein gelungenes Projekt!
